Jubiläumstour Etzel, 7.11.2021

Bei prächtigem Jubiläumswetter erlebten vier Frühaufsteherinnen (Monika, Evi, Hélène und Anna) den Sonnenaufgang zwischen Wädenswil und Richterswil. Von dort ging es übers herbstliche Mülitobel hinauf nach Samstagern und in den Zug, wo ein halbes Dutzend weitere heitere Wanderfrauen dazustiessen: Maria, Susanne, Ursi, Gerda, Annegret und Lilly. Dann von Feusisberg an wieder stilecht zu Fuss durchs nicht mehr ganz stilecht umbetonierte Dorf. Umso schöner war dafür der Weg vom Sihltobel auf den Etzel, zu Aussicht, Suppe, Wädenswiler Müller-Thurgau und Erinnerungen an unsere Vorgängerinnen. So gestärkt war auch der Abstieg nach Roblosen ein Genuss. Als i-Tüpfelchen kam das Postauto punktgenau zum Sonnenuntergang!
Anna Fierz

Jubiläumstour Rigi Hochflue, 17.10.2021

Für diese Tour hatten wir uns lediglich zu dritt zusammengefunden. Eine Woche später als zunächst geplant ging es los - die Verschiebung sollte sich in punkto Wetter als Glücksfall erweisen. Mit etwas Verspätung starteten wir in Goldau, als sich der Nebel verzog, und wir konnten Asphalt und Gewerbe bald einmal hinter uns lassen. Durch den urtümlichen und verlassenen Buosigerbann ging es stetig bergan. Diesen Weg gab es 1921 offenbar noch nicht... An der Riedhütte gönnten wir uns eine kleine Extraschlaufe nach Osten, um den grandiosen Aussichtspunkt des Rorbodens noch mitnehmen zu können. Ohne Probleme gelangten wir zum Gätterlipass und begannen hier den steilen Aufstieg zur Hochflue. Der Schnee des vergangenen Wochenendes war fast komplett verschwunden, wir fanden nur noch winzige Reste vor. Nachdem wir den Schlussanstieg und die Leiter bewältigt hatten, fanden wir einen gut besuchten Gipfel vor, genossen das Panorama und unseren Lunch. Auf der sonnigen und trockenen Südseite ging es an der Zilistockhütte und am Restaurant Bärfallen vorbei hinunter nach Brunnen. Die sonnendurchfluteten Herbstwälder und die Kalkfelsen der Hochflue boten das eine ums andere Mal einen grandiosen Anblick. Müde, aber sehr zufrieden gelangten wir nach dem langen Abstieg an unser Ziel

Per Bike ans Jubiläums-Sektionswochenende, 21.8.2021

Die Aufgabe mit dem Bike nach Braunwald zu kommen, über eine Route, die technisch nicht zu grosse Ansprüche stellt, aber doch ansprechend ist, fand ich nicht so einfach.
Ein kleines Grüppchen hat sich dann doch zusammengefunden, das Experiment mitzumachen: Werni, Mania und Jörg, den ich mitgenommen hatte, um allfällige (und tatsächliche) Geschwindigkeits- und Niveauunterschiede abzufedern.
Erst ging es gemütlich auf dem Veloweg von Glarus nach Linthal. Kaum Steigung, kaum Verkehr und gut ausgebaut, eigentlich für jede Art Radler ein Genuss. Dann über die Passstrasse Richtung Klausen, schon herausfordernder und leider am ersten schönen Samstag seit langem auch bei Motoristen beliebt. So war es eine Wohltat kurz vor dem Urnerboden abzweigen zu können und in die ruhigere Bergwelt einzutauchen. Über ein Alpsträssli ging es mit wunderbarer Weitsicht weiter hinauf, und dann erst über groben Kies und zuletzt auf einem top ausgebautem Singletrail runter ins Nussbüel.
Magdalena Luz